power line NP background of the sunset, a lot of supports for wires | © Unsplash / Andrey Metelev
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Sorge vor dem Blackout

Was passiert eigentlich, wenn auf einmal für einen längeren Zeitraum der Strom ausfällt? Wie groß ist die Gefahr eines Blackouts und wie kann man sich wappnen?

Lesedauer 2 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
01.02.2023

Es ist ein Szenario, das sich keiner von uns wirklich vorstellen will: der Strom fällt aus, nichts geht mehr. Die Rede ist vom Blackout. Thomas Feistl von der 17er Oberland GmbH erklärt: „Ein Blackout ist im Grunde nichts anderes als ein Stromausfall. Allerdings einer der sich großflächig und auch über einen längeren Zeitraum von mehreren Stunden bis Tagen erstreckt.“  Laut Bundesnetzagentur ist das Risiko solch langandauernder Stromausfälle als unwahrscheinlich einzustufen, ganz ausgeschlossen werden können sie jedoch nicht. Auch wenn die Stromversorgung in Bayern und Deutschland so sicher wie in kaum einem anderen Staat. Statistisch gesehen fällt bei uns 12,7 Minuten pro Jahr der Strom aus.

Was passiert bei einem Blackout?

Wenn bayernweit der Strom ausfällt, bricht über kurz oder lang die komplette Infrastruktur zusammen. „Angefangen vom Handy bis hin zu Zapfsäulen an den Tankstellen. Vieles funktioniert dann eben einfach nicht mehr.“ so Thomas Feistl. Heißt im Klartext: Alle Geräte, die Strom benötigen, können nicht mehr benutzt werden. Auch das WLAN und der Fernseher fällt aus und es wird schwieriger an Informationen zu gelangen. Vor allem, wenn der Akku des Smartphones leer ist und nicht mehr aufgeladen werden kann. Doch das ist nicht alles: auch die Wasserversorgung und Heizung wird eventuell zum Stillstand kommen, weil die Pumpen ebenfalls mit Strom betrieben werden. „Die kritische Infrastruktur also beispielsweise Krankenhäuser werden in solch einem Fall,  jedoch mit Notstromaggregaten versorgt.“ so Thomas Feistl.  „Doch auch die ist natürlich begrenzt.“

Wie kann ich mich auf einen Blackout vorbereiten?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutzund Katastrophenhilfe (BBK) rät Verbrauchern, sich mit einem Notfallpaket auszustatten, um im Ernstfall für einige Tage ohne Hilfe von außen auskommen zu können. Dabei geht es jedoch nicht in erster Linie um Notstromaggregate. Sondern um Vorräte an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten, Hygieneartikel sowie batteriebetriebene Lichtquellen (Taschenlampen) und natürlich ein Radio sowie einen Campingkocher. Auch Ersatzbatterien und Bargeld (für eine Woche) sollte im Haus an einem sicheren Ort deponiert sein, denn auch Bankautomaten und EC-Kartenlesegeräte funktionieren mit Strom.

Tipp: Persönlicher Notfallvorrat

Auf der Internetseite www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/ notvorrat/vorratskalkulator/ können Sie in einem Vorratskalkulator Ihren persönlichen Bedarf an Lebensmitteln berechnen. 

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