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Die besten Anti-Kater-Tipps

Endlich ist wieder Fasching. Doch wer zwischen Unsinnigem Donnerstag und Aschermittwoch zu tief ins Glas schaut, wird am nächsten Morgen mit einem unerträglichen Brummschädel bestraft.

Lesedauer 3 Minuten
Quelle: ro/Marion Jetter
16.02.2023

Im Fasching schauen wir manchmal gern ein wenig tiefer ins Glas. Häufig ist die Quittung ein quälender Kater. Wer aber vor und während des Trinkens ein paar Tipps beherzigt, kann dem Brummschädel entgehen.

Vorher essen

Bevor Sie sich ins Getümmel stürzen, am besten noch eine üppige und fetthaltige  Mahlzeit genießen – also Pasta mit Käsesauce oder Pizza. Wenn der Magen bereits gefüllt ist, trinkt man automatisch weniger. Außerdem verlangsamt das Fett die Aufnahme des Alkohols ins Blut. Tipp: vorher ein Glas Tomatensaft trinken. Der Fruchtzucker fördert den Alkoholabbau im Körper. 

Zwischendurch an die frische Luft

Oft herrscht in Wirtshäusern oder Festsälen schlechte Luft. Doch ein Sauerstoffmangel in überfüllten Räumen kann einen heftigen Kater noch verstärken. Deshalb ganz wichtig: immer mal wieder raus an die frische Luft gehen. 

Zuckerhaltige und prickelnde Getränke nur in Maßen 

Zucker beschleunigt die Aufnahme von Alkohol ins Blut. Also süße Getränke wie wie Cocktails & Co. Besser meiden. Auch kohlensäurehaltige oder warme, bei denen der Alkohol besonders schnell in die Blutbahn gelangt, steigen rascher zu Kopf.

Viel Wasser 

Auch wenn´s schwer fällt: versuchen Sie nach jedem Glas Alkohol (egal ob Bier, Wein oder Schnaps) ein Glas Wasser zu trinken. Das ist aus zweierlei Gründen gut: erstens trinkt man so unbewusst weniger Alkohol und beugt dem Flüssigkeitsverlust vor, der den Kater auslöst.

Nicht durcheinander trinken

Bleiben Sie idealerweise den ganzen Abend bei einer Art Alkohol. Denn so können Sie besser beurteilen, wie Ihr Körper auf das Getränk reagiert. Und vor allem behalten Sie so besser den Überblick über die konsumierte Menge. Vor allem, wenn Sie versuchten langsam zu trinken.

Auf die Menge kommt es an

Entscheidend ist übrigens nicht die Reihen­folge der alkoholischen Getränke, sondern die Alkoholmenge. Der Spruch „Bier auf Wein, das lass sein. Wein auf Bier, das rat‘ ich dir“, stimmt nicht. 

Wasser an´s Bett stellen

Zuhause angekommen, am besten eine Flasche Wasser neben das Bett stellen und möglichst austrinken. Denn auch wenn die Party längst vorbei ist, kämpft der Körper noch mit dem Flüssigkeitsverlust. 

Magnesium vor dem Schlafengehen

Alkohol entwässert den Körper und so werden gleichzeitig Mineralstoffe wie Magnesium ausgeschwemmt. Um beispielsweise nächtlichen Wadenkrämpfen und Schwindel oder Kopfschmerzen am nächsten Morgen vorzubeugen, hilft Magnesium. Ideal sind 250 bis 500 Milligramm Magnesium zum Beispiel in Form von Magnesiumbrausetabletten aus der Drogerie. Auch ein Isodrink kann helfen.

Ingwer und Brechnuss gegen Übelkeit

Ingwer enthält Vitamine, Mineralien und jede Menge ätherische Öle bzw. Scharfstoffe, die seit Jahrhunderten als natürliches Mittel gegen Übelkeit eingesetzt werden. Auch hilfreich: Ein paar Kügelchen des homöopathischen Heilmittels Nux vomica (Brechnuss) vor dem Gang ins Bett sollen gegen Übelkeit und Brechreiz helfen.

Ziga­retten weglassen

Weil Alkohol und Nikotin sich gegen­seitig beein­flussen, kann es bei Rauchern länger dauern, bis sie die Wirkung des Alkohols spüren. Doch die Gift­wirkung des Alkohols bleibt dieselbe: 

SOS-Tipp für den nächsten Morgen

Espresso mit Zitrone: Diese Kombination ist als Haus­mittel gegen Kater-Kopf­schmerzen in aller Munde. Koffein und Zitronensäure blockieren die Bildung eines Enzyms, das die Freiset­zung von Prosta­glandinen steuert – hormon­ähnlichen Substanzen, die bei der Weiterleitung von Schmerzen helfen. Koffein soll laut mehrerer Studien auch die Wirkung einfacher Schmerz­mittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) verstärken.

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